Gewässerschutz im Angelverein scheitert selten am guten Willen und oft am fehlenden Inventar. Stoffverstehende Eco Tackle Solutions auditiert Köderparks, Bleibestände, Verlustroutinen und Entsorgung — praxisnah, ohne den Vereinsabend zu einem Tribunal zu machen. Dr. Elena Hoffmann spricht mit Vorständen und Gewässerwarten so, dass ein Beschluss entsteht, den Mitglieder am Main und an der Nidda umsetzen.

Ein Audit ist bei uns ein Tages- bis Zweitagesformat: Sichtung der Clubboxen, Stichproben verdächtiger „Bio“-Marken, Interview mit dem Gewässerwart, Blick auf Ufer-Hotspots, an denen Fetzen hängen. Danach ein Bericht mit Ampel, Prioritäten und einem Jahresplan. Keine 80-Seiten-Studie, die in der Schublade bleibt.
Prüfpunkte im Club-Audit
| Feld | Was wir ansehen | Typische Maßnahme |
|---|---|---|
| Köderpark | PVC-Anteil, Bio-Claims, Alter | Positivliste, Auslaufmodell |
| Blei | Jigs, Schrot, Altbestände | Sammelaktion, Ersatztypen |
| Verlust | Kraut, Holz, Schifffahrt | Abrissarme Rigs, Fundregeln |
| Entsorgung | Boxen, Jugend, Gäste | Sammelstellen, Dokumentation |
| Kommunikation | Homepage, Jugendwart | Klare Sätze statt Greenwashing |
Wir ersetzen nicht die Untere Fischereibehörde und nicht den Landesverband. Wir liefern dem Vorstand eine technische Grundlage, die er beschließen kann. Wo Laborwerte nötig sind, ziehen wir Stichproben in die Laboranalyse; wo Blei das Thema ist, den Fachbereich bleifreie Gewichte.
Was nach dem Audit passiert
Der Bericht enthält drei Horizonte: sofort (Sondermüll Blei, offensichtlich falsch deklarierte Bio-Köder), Saison (Umstell der Clubboxen, Workshop), Jahr (Jugendordnung, Gastregeln, Ufer-Sammeltermine). Wir können die Umsetzung begleiten oder nach zwölf Monaten ein Folgeaudit fahren. Viele Frankfurter Vereine wollen genau diese Wiederholung — Fortschritt sichtbar machen, ohne Mitglieder zu verprellen.
Hotspots am Untermain, an der Nidda-Mündung und an stark befischten Kiesseen bekommen eine eigene Fotodokumentation. Das ist kein Pranger. Es ist der Beweis, dass Verlust kein Randthema ist. Jugendgruppen reagieren darauf oft klarer als langjährige Wettkampfangler — wir nutzen das, statt Generationen gegeneinander auszuspielen.
Gast- und Vereinsheime, die Köder verkaufen, bekommen eine kurze Positivliste statt eines Verbotsromans. Händlerkooperationen in Sachsenhausen oder Höchst lassen sich anschließen, wenn der Vorstand das will. Unser Ziel ist ein funktionierender Standard, kein moralischer Sonderweg eines einzelnen Clubs.
Einsatzgebiet in Frankfurt am Main
Vereinsaudits und Uferbegehungen starten wir aus Frankfurt, mit Schwerpunkt in:
- Sachsenhausen
- Ostend
- Bornheim
- Nordend
- Westend
- Höchst
- Niederrad
- Fechenheim
Häufige Fragen
Wie lange dauert ein Club-Audit?
In der Regel ein intensiver Tag vor Ort plus Bericht. Große Vereine mit mehreren Gewässern zwei Tage.
Müssen wir alle PVC-Köder sofort verbieten?
Nein. Wir empfehlen Auslauf, Positivlisten und Hotspot-Regeln — Verbote ohne Alternative zerbrechen Vereine.
Können Jugendgruppen teilnehmen?
Ja, und sollten es. Sammelaktionen und Materialkunde gehören zum Audit-Nachlauf.
Ist der Bericht öffentlich?
Das entscheidet der Vorstand. Wir liefern eine interne Fassung und auf Wunsch eine gekürzte Mitgliederversion.
Stoffverstehende Eco Tackle Solutions
Ihr Ansprechpartner: Dr. Elena Hoffmann
Hanauer Landstraße 186
60314 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 2473 5180
E-Mail: [email protected]
OpenStreetMap: Hanauer Landstraße 186, 60314 Frankfurt am Main
